Ratgeber

Die Ernährung ist ein einziges großes Wunder. Für den Naiven ist sie die selbstverständlichste  Sache der Welt. Für Naturforscher verbirgt sie tausende letzter Lebensrästel. 

                               Carl Ludwig Schleich 1859 -1922

 

Immer noch wird der hohe gesundheitliche Aspekt der Lupine unterschätzt. Wir brauchen hochwertige Nahrung, damit das Immunsystem aktiviert und optimal versorgt wird. Aminosäure und Mineralstoffe, die die Selbstheilungskräfte unseres Körpers anregen und bei der Entgiftung unterstützen. 

Die tägliche Zellerneuerung benötigt regelmäßig hochwertige Nahrungsmittel ein Leben lang, damit unser Regenerationabläufe uneingeschränkt funktionieren können. 

 

Die Bestandteile der Lupinen können hier eine wichtige Rolle übernehmen. Diese liefert nicht nur den aktivierenden Brennstoff, damit unser Denkvermögen, Konzentration und unser Bewegungsapparat " rund" läuft, sondern die Lupinenbestande enthalten Bausteine, die mit Sonnenlicht und den Sauerstoff zur Zellenerneuerung betragen.

 

 

Lupinen reichern den Boden mit bis zu 100 kg Stickstoff pro Hektar[1] an, was in der Landwirtschaft zur Gründüngung erwünscht sein kann. Die Stickstoffbindung erfolgt mittels Knöllchenbakterien an den bis zu 1,5 Meter langen Wurzeln. Die kräftigen Wurzeln können auch verdichteten Boden durchdringen und so die Durchwurzelbarkeit des Bodens für Folgekulturen verbessern.[2] Die Symbionten binden den Stickstoff aus der Luft und lösen zudem einen Teil des Phosphats im Boden. Der erhebliche Gründüngungseffekt der Lupine kann jedoch abseits des gezielten landwirtschaftlichen Anbaues an neu besiedelten Orten häufig zu nachhaltigen und damit problematischen Vegetationsveränderungen führen.

 

Hülsenfrüchte enthalten, genau wie Fleisch, Harnsäure bildende Purine. Lupinen haben jedoch einen sehr niedrigen Puringehalt im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten oder tierischen Eiweißquellen. Das macht sie zu einem interessanten Lebensmittel bei Rheumatischen Erkrankungen. Zudem enthalten Lupinenprodukte beträchtliche Mengen (3,4µg) des sonst nur in tierischen (Leber), fermentierten (Quark, Bier) oder bakteriellen (Spirulina) Produkten vorkommenden Vitamin B12.

Neben Vitaminen und Mineralstoffen wird die Lupine auch als großer Eiweißlieferant angepriesen. Die Aminosäuren in der Lupine wirken im Verbund miteinander. In den Lupinenkernen sind alle essentiellen Aminosäuren enthalten. Der Mensch besteht zum größten Teil aus Wasser, jedoch auch aus Aminosäuren. Wir benötigen diesen lebensnotwendigen Aminosäuren in der Wachtumsphase und besonders bei Regenerationsabläufen.  D.h. regelmäßig.

 

Aminosäuren sind wichtige Baustoffe für:

 

starkes Immunsystem

Gewichtsreduktion

Erhalt der Jugend, Haare, Haut, Knochen

regelmäßige Hormonregulierung

für mehr Leistung und Konzentration

Hämoglobinproduktion

zum Muskelaufbau

zum Muskelerhalt bei der Gewichtsreduzierung

 

16-18 enthaltende Aminosäuren in den Lupinensamen

Der Vitalstoffanteil schwank bei pflanzlichen Produkten

zwischen 1,00 und 22 g auf 100g Lupinensamen.

 

L-Tryptophan

L-Theronin

L-Methionin

L-Phenylalanin

L-Leuchin

L-Isoleuchin

L- Valin

L- Lysin

L-Histidin

L- Arginin

L-Cystein

L-Prolin

L- Tyrosin

L- Serin

L- Glutaminsäure

L- Glycin

L- Alanin

L- Asparagin

 

 

Mehr Infos demnächst in unserem Buch über die Lupinenpflanze

 

 

"Auszug aus Wikipedia":

Lupinensamen enthalten hochwertiges Eiweiß, das sowohl als Ersatz für importiertes Soja im Viehfutter (nicht für Pferde) als auch in der menschlichen Ernährung (nur ungiftige Zuchtsorten) eingesetzt wird. Die Nutzung der Lupine wurde durch die Züchtung von Sorten mit wesentlich geringeren Anteilen an Bitterstoffen und Giftstoffen (sogenannten Süßlupinen) ab Anfang der 1930er Jahre erheblich erleichtert.[3] Süßlupinen sind durch die Bitterstoffarmut aber anfälliger für Krankheiten und Schädlinge.

Für den Anbau sind die Weiße Lupine (Lupinus albus), die Blaue oder Schmalblättrige Lupine (Lupinus angustifolius), die Gelbe Lupine (Lupinus luteus) und in Südamerika die Anden-Lupine (tarwiL. mutabilis) interessant. Durch das Aufkommen von Pflanzenkrankheiten wie Anthraknose waren die Anbauflächen zunächst stark rückläufig, was sich erst mit der Einführung der resistenten Blauen Süßlupine 1997 geändert hat.

Lupinensamen können in unterschiedlicher Form verwendet werden. So sind die eingelegten Samen (it. Lupini, pt. Tremoços, sp. Altramuces) im Mittelmeerraum ein beliebter Bier-Snack in Gaststätten. Sie werden aber auch zu einem Tofu-ähnlichen Produkt, Lupinenmehl (welches meist ca. 40 % Eiweiß enthält[4]) sowie zu Lupinenmilch weiterverarbeitet und sind so Bestandteil vegetarischer Ernährungsformen. Außerdem kann aus den gerösteten Früchten ein kaffeeähnliches Getränk gewonnen werden (z. B. Altreier Kaffee). Getrocknete Lupinen-Samen sind unter der Bezeichnung Tirmis im Handel erhältlich. Quelle: Wikipedia

 

 

akutelle Bio zertifizierte Bescheinigung
DE-BW-007-06289-B.pdf
PDF-Dokument [7.6 KB]

Tipps zum Backen

Druckversion Druckversion | Sitemap
© SALUVegan